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Welche gängigen Reinraumplatten werden in pharmazeutischen Fabriken verwendet?

Feb 25, 2026

In der Reinraumtechnik der pharmazeutischen Industrie, reinraumplatten sind die Kernmaterialien für den Bau von Wänden und Decken von Reinräumen und müssen strenge Anforderungen wie antibakterielle und antimykotische Eigenschaften, einfache Reinigung, Beständigkeit gegenüber Desinfektionsmitteln, staubfreie Oberfläche sowie hohe Festigkeit erfüllen.

Gleichzeitig müssen sie den GMP-Richtlinien (Good Manufacturing Practice) für Reinräume entsprechen. Zu den gängigsten Reinraumplatten zählen hauptsächlich folgende Typen:

Pharmaceutical Factory


I. Mineralwolle-Reinraumplatte


Zusammensetzung: Es besteht aus Steinwolle als Kernmaterial, wobei beidseitig farbige Stahlplatten (verzinkte Stahlplatten oder Edelstahlplatten) aufgebracht sind; die Herstellung erfolgt über einen Verbundprozess. Die Oberfläche wird üblicherweise mit antistatischen und antibakteriellen Verfahren behandelt.

Eigenschaften: Das Kernmaterial aus Steinwolle weist eine ausgezeichnete Feuerbeständigkeit (Brandklasse A – nicht brennbar) auf und erfüllt damit die hohen Sicherheitsanforderungen der pharmazeutischen Industrie.
Es besitzt gute Dämm- und Wärmeisolierungseigenschaften und kann Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Reinraum stabil halten.
Das Kernmaterial weist eine hohe Dichte, eine stabile Struktur sowie eine hohe Schlagfestigkeit auf und eignet sich daher für den langfristigen Einsatz.


Anwendungszenarien: Es wird üblicherweise für Wände und Trennwände in Reinräumen verwendet und ist insbesondere für Bereiche mit hohen Anforderungen an die Feuerbeständigkeit geeignet (z. B. Lagerräume für gefährliche Stoffe, Flure usw.).

II. Polyurethan-(PU-)Reinraumplatte


Zusammensetzung: Das Kernmaterial besteht aus Polyurethanschaum, und beide Seiten sind mit farbigen Stahlplatten oder Edelstahlplatten beschichtet. Die Dichte des Kernmaterials liegt üblicherweise zwischen 40 und 60 kg/m³.

Eigenschaften:
Es weist hervorragende Wärmedämm- und Wärmespeichereigenschaften auf, verfügt über eine niedrige Wärmeleitfähigkeit und kann so den Energieverbrauch der Klimaanlage in Reinräumen reduzieren;
Die Oberfläche ist glatt und eben, leicht zu reinigen und widerstandsfähig gegen Abwischen sowie wiederholte Desinfektion mit gängigen Desinfektionsmitteln wie Alkohol und Jodophor;
Das Kernmaterial enthält keine schädlichen Substanzen wie Formaldehyd und erfüllt damit die Umweltschutzanforderungen der pharmazeutischen Industrie.
Notizen: Polyurethan ist ein schwerentflammbares Material der Baustoffklasse B1. Sein Einsatz ist entsprechend der brandschutztechnischen Bewertung des jeweiligen Bauvorhabens einzuschränken. In Bereichen mit hohen Anforderungen an den Brandschutz sind zusätzliche Maßnahmen wie Brandschutzbeschichtungen oder andere vorbeugende Brandschutzmaßnahmen erforderlich.


III. Polystyrol (EPS)-Reinraumplatte


Zusammensetzung: Es besteht aus Polystyrolschaum als Kernmaterial mit farbigen Stahlplatten auf beiden Seiten; die Kosten sind relativ gering.

Eigenschaften: Leichtes Gewicht, einfache Montage und hohe Kosten-Nutzen-Relation;
Glatte Oberfläche, weniger anfällig für Staubansammlung und erfüllt grundlegende Sauberkeitsanforderungen.
Einschränkungen:
Schlechte Feuerbeständigkeit (entflammbarer Grad B2) und kann bei hohen Temperaturen schädliche Gase freisetzen; daher ist der Einsatz in hochreinen und hochfeuerbeständigen Bereichen der pharmazeutischen Industrie (z. B. sterilen Herstellungsräumen) eingeschränkt;
Schwache Witterungsbeständigkeit; unter langfristigem Einfluss von Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen kann es sich verformen. Daher eignet es sich eher für nicht-kritische Reinbereiche (z. B. Reinraumkorridore, Nebenräume).


IV. Reinraumpaneel aus Glaswolle


Zusammensetzung: Das Kernmaterial ist Glaswolle (ein anorganisches Fasermaterial), kombiniert mit farbiger Stahlplatte oder Edelstahlplatte; die Oberfläche kann mit einer antibakteriellen Beschichtung versehen werden.

Eigenschaften: Die Feuerwiderstandsklasse erreicht die Klasse A und ist frei von Formaldehyd; sie zeichnet sich durch hervorragende Umweltverträglichkeit aus;
Die Kernmaterialstruktur ist stabil, nicht verformungsanfällig und weist eine hohe Beständigkeit gegenüber Temperaturunterschieden auf; sie eignet sich daher für Anwendungen in Reinräumen sowohl im Innen- als auch im Außenbereich mit großen Temperaturschwankungen;
Die Schallabsorption ist gut und kann somit das Betriebsgeräusch von Geräten im Reinraum reduzieren.


Anwendungszenarien: Sie wird üblicherweise bei Decken und Wänden pharmazeutischer Reinräume eingesetzt und ist insbesondere für Bereiche geeignet, die umfassende Anforderungen an Feuerwiderstand, Umweltverträglichkeit und Schalldämmung stellen (z. B. biopharmazeutische Produktionsstätten, aseptische Abfüllbereiche).

Pharmaceutical Factory


V. Edelstahl-Reinraumpaneel


Zusammensetzung: Das Paneel besteht aus Edelstahlplatten (üblicherweise aus den Werkstoffen 304 oder 316); das Kernmaterial kann z. B. aus Steinwolle oder Polyurethan bestehen, und die Kanten weisen ein dichtendes Design auf.

Eigenschaften: Die Oberfläche ist glatt und weist keine Spalten auf, ist leicht zu reinigen und widerstandsfähig gegenüber starken Säuren und Laugen zur Desinfektion (z. B. Wasserstoffperoxid, Peressigsäure) und erfüllt die GMP-Anforderungen an „keine toten Winkel und einfache Reinigung“;
Sie ist korrosionsbeständig, verschleißfest, weist eine lange Lebensdauer auf und eignet sich für Bereiche mit hoher Reinheitsanforderung (z. B. GMP-Klasse-A-Bereiche, Biosicherheitslabore);
Der Edelstahlwerkstoff selbst besitzt gewisse antibakterielle Eigenschaften, wodurch das Risiko mikrobiellen Wachstums verringert wird.


Notizen: Die Kosten sind hoch, das Gewicht ist groß. Bei der Montage ist auf die Tragfähigkeitsauslegung zu achten. Üblicherweise wird sie in den zentralen Funktionsbereichen pharmazeutischer Reinräume eingesetzt (z. B. Räume für sterile Zubereitung, mikrobiologische Prüfräume).


VI. Aluminium-Waben-Reinraumplatte


Zusammensetzung: Mit einer Aluminium-Wabenstruktur als Kernmaterial, wobei beide Seiten mit farbigen Stahlplatten oder Aluminiumplatten beschichtet sind. Die Oberfläche kann zur statischen Entladung und antibakteriellen Wirkung behandelt werden.

Eigenschaften: Leicht im Gewicht, hochfest, stark schlagfest und wenig verformungsanfällig;
Das Kernmaterial weist eine hohle Struktur auf und bietet daher gute Schalldämm- und Wärmedämmeigenschaften; zudem ist es umweltfreundlich und ungiftig;
Hohe Montageeffizienz, geeignet für den großflächigen Aufbau von Wänden und Decken in Reinräumen.


Anwendungszenarien: Wird häufig bei nichttragenden Wänden und Decken pharmazeutischer Reinräume eingesetzt, insbesondere für Bereiche, die empfindlich gegenüber Eigengewicht sind oder einen schnellen Bau erfordern.

Vergleichstabelle gängiger Reinraumplatten für pharmazeutische Anlagen: Auswahl und Eigenschaften

Paneltypen Feuerbeständigkeit Wesentliche Vor- und Nachteile Anwendung Empfehlungsbewertung
Mit einem Gehalt an Zellstoff von mehr als 0,25% Klasse A (nicht brennbar)

Vorteile: Vollständig nicht brennbar, erfüllt die strengsten Brandschutzanforderungen und bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. In Kombination mit Magnesiumoxidplatten werden Festigkeit und Ebenheit deutlich verbessert.

Nachteile: Reine Steinwolle neigt zur Feuchtigkeitsaufnahme und weist ein hohes Eigengewicht auf.

Standard-GMP-Produktionsbereiche, Flure, Verpackungsbereiche sowie Standard-Trennwände und -Decken. ⭐⭐⭐⭐⭐
Aluminium-Honigwabenpaneel Klasse A (nicht brennbar)

Vorteile: Der vollmetallische Kern verhindert Staubabgabe und Schimmelbildung; das Material ist äußerst robust, sehr leicht, weist eine perfekte Ebenheit auf und verträgt wiederholte Raumdesinfektionen.

Nachteile: Es ist vergleichsweise teuer und besitzt durchschnittliche Wärmedämmeigenschaften.

Ideal für: Biopharmazeutische Anlagen, Impfstoffproduktionsbereiche, Reinräume der Klasse A/B und Bereiche, die regelmäßig einer VHP-Sterilisation (Vergasung mit Wasserstoffperoxid) unterzogen werden. ⭐⭐⭐⭐⭐
Mit einem Gehalt an Stahl von mehr als 0,9 GHT Hängt vom Kernmaterial ab (üblicherweise Klasse A)

Vorteile: Außergewöhnliche Beständigkeit gegenüber chemischer Korrosion sowie gegenüber sauren und alkalischen Desinfektionsmitteln; hohe Schlagfestigkeit; rostet niemals.

Nachteile: Hohe Kosten; kann bei großflächiger Verwendung zu störendem Blendeffekt führen.

Spezielle Bereiche: Flaschen- und Gerätereinigungsraum, Lösungszubereitungsraum, Werkstatt für hochkorrosive Wirkstoffe (API) sowie die untere Raumbegrenzung von Fluren, die häufig durch Fahrwagen kollidiert werden. ⭐⭐⭐⭐
Polyurethan-(PU-)Panels Klasse B1/B2 (schwerentflammbar/brennbar)

Vorteile: Ausgezeichnete Wärmedämmung und Wärmespeicherung; unübertroffene Luftdichtheit für Kühlräume; feuchtigkeits- und wasserverträglich.

Nachteile: Unzureichender Brandschutz; bei Verbrennung entsteht giftiger Rauch.

Beschränkt auf Lagerräume in pharmazeutischen Produktionsstätten, wie Kühl- und Klimalager, bei denen eine strenge Temperaturkontrolle erforderlich ist. ⭐⭐⭐
Glaswollplatten Klasse A (nicht brennbar)

Vorteile: Feuerbeständig; bietet hervorragende Schallabsorption und Geräuschreduzierung.

Nachteile: Geringfügig geringere Druckfestigkeit; besteht die Gefahr, dass mikroskopisch kleine Glasfasern auslaugen, was zu einer partikulären Kontamination von Arzneimitteln führen kann.

Biopharmazeutischer Produktionsbereich, aseptischer Abfüllbereich
Expandierter Polystyrolschaum (EPS-Platten) Sehr schlecht (hochentflammbar)

Vorteile: Extrem niedrige Kosten; ausreichende Wärmedämmung.

Nachteile: Hochentflammbar; brennt schnell und entwickelt große Mengen hochgiftigen schwarzen Rauchs, was eine erhebliche Sicherheitsgefahr darstellt.

Geeignet für nicht-kritische Reinräume, ist jedoch weitgehend veraltet

Glostar ist ein Lieferant mit über zehn Jahren Erfahrung in der Herstellung von Reinraumplatten, und unsere Produkte erfüllen die Reinraumstandards pharmazeutischer Anlagen perfekt. Wir sind der Ansicht, dass die Auswahl der Materialien für die Reinraumtechnik in pharmazeutischen Fabriken eine systematische und streng regulierte Aufgabe ist. Sie muss sich an den GMP-Richtlinien orientieren und auf den Anforderungen des Produktionsprozesses beruhen. Sicherheit, Funktionalität, Langlebigkeit und Wirtschaftlichkeit müssen umfassend berücksichtigt werden, um die wissenschaftlich fundierteste und sinnvollste Entscheidung zu treffen und so eine sichere, zuverlässige und konforme Reinraumumgebung für die pharmazeutische Produktion bereitzustellen.

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