Der hallenrahmen-Stahlkonstruktion ist eines der am weitesten verbreiteten Tragsysteme im Industriebau. Bekannt für sein effizientes Tragwerksdesign, seine große Spannweite und seine kostengünstige Bauweise, hat es sich als bevorzugte Lösung für Lagerhallen, Fabriken und Logistikzentren etabliert. Im Vergleich zu herkömmlichen Stahlbetonkonstruktionen weisen Portalfachwerk-Stahlbauten ein geringeres Gewicht auf, ermöglichen eine schnellere Errichtung und sind einfacher zu erweitern. Aufgrund dieser Vorteile hat sich dieses System als primäre Lösung für zahlreiche Industriebauprojekte durchgesetzt.
In diesem Leitfaden bietet Glostar Manufacture einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Stahlkonstruktion mit Portalfachwerk – unter Einbeziehung ihres Tragwerksdesigns, ihrer wesentlichen Komponenten sowie der praktischen Anwendungsvorteile.
Die Portalfachwerk-Stahlkonstruktion bildet ein starres Rahmensystem, das aus vertikalen Stützen und geneigten Dachträgern (Pfetten) besteht, die über steife, momentsteife Verbindungen miteinander verbunden sind. Diese strukturelle Anordnung bildet ein stabiles Gerüst, das große Dachspannweiten überspannen und tragen kann, wobei nur ein geringer innerer Aussteifungsbedarf besteht.

Eine typische Portalfachwerk-Stahlkonstruktion besteht aus mehreren wesentlichen strukturellen Elementen.
Stahlsäulen: Diese dienen als primäre vertikale Lasttragende Elemente. Sie leiten Lasten vom Dachsystem in das Gebäudefundament weiter.
Stahldachträger: Diese geneigten Träger bilden die Dachkonstruktion und sind mit den Stützen verbunden, wodurch die charakteristische Portalfachwerk-Anordnung entsteht.
Purline pfetten: Pfetten sind sekundäre Konstruktionselemente, die hauptsächlich zur Abstützung der Dachhaut sowie zur Verteilung der Lasten von der Dachhaut auf die Dachträger dienen.
Aussteifungssystem: Das Aussteifungssystem gewährleistet die seitliche Stabilität und unterstützt die Konstruktion bei der Aufnahme von Windlasten und anderen horizontalen Kräften.
Dach- und Wandverkleidung: Dach- und Wandverkleidung bilden gemeinsam die Gebäudehülle und schützen den Innenraum vor widrigen Witterungsbedingungen.

a. Bei leichten Portalfachwerk-Bausystemen sollten Dachplatten aus profilierten Stahlblechen mit kaltgeformten dünnwandigen Stahlunterspannern bestehen. Die Haupttragwerke können aus durchlaufenden, veränderlichen Querschnitten (Solid-Web-Rahmen) bestehen, während Außenwände profilierte Stahlwandplatten mit kaltgeformten dünnwandigen Stahlwandträgern aufweisen sollten.
b. Portalfachwerke werden nach Spannweite in Einfeld-, Zweifeld- und Mehrfeldkonfigurationen sowie solche mit Traufüberständen oder angrenzenden Baukörpern unterteilt.
c. Je nach Spannweite, Höhe und Lastanforderungen können Träger und Stützen von Portalfachwerken entweder veränderliche Querschnitte (60 mm/m), konstante Querschnitte aus geschweißten I-Profilen mit durchgehendem Steg oder warmgewalzte H-Profile verwenden.
d. Die Dachneigung für Leichtbau-Hallen mit Portalkonstruktion sollte zwischen 1/8 und 1/20 liegen; höhere Werte werden in Regionen mit erheblichem Niederschlag empfohlen.


Stahl-Portalkonstruktionen finden in zahlreichen Branchen breite Anwendung.
Zu den üblichen Anwendungen gehören:

Aufgrund ihrer Effizienz und Langlebigkeit stellen Portalfachwerksysteme die bevorzugte konstruktive Lösung im Industriebau dar.
Stahl-Portalfachwerkkonstruktionen bieten eine effiziente und wirtschaftliche konstruktive Lösung für Industriegebäude mit großer Spannweite. Ihre Einfachheit, hohe Flexibilität und schnelle Montage machen sie zur idealen Wahl für moderne Bauprojekte.
Glostar Manufacture liefert professionelle Stahl-Portalfachwerkkonstruktionen, maßgeschneidert für unterschiedliche industrielle Anwendungen.
Aktuelle Nachrichten2026-03-24
2026-03-27
2026-03-26
2026-03-20
2026-03-17
2026-01-05